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Entwerfen und Konstruieren III+IV, 2. Jahr, Prof. Dietmar Eberle | |||||||||||||||||
Der gewachsene Stadtkörper spiegelt historische Prozesse von Jahrhunderten wieder. Durch konstante topographische und klimatische Ver-hältnisse und variable poli-tische sowie ökonomische Bedingungen ist die Stadt laufend grossen Veränderungen unterworfen. Die daraus resultierenden sichtbaren Stadtstrukturen werden in ihrer Subjektivität sehr unterschiedlich wahrgenommen. Von der Stadt zum HausMit der Analyse einzelner urbaner Elemente erarbeiteten wir Grundlagen, die es uns ermöglichen, das Haus als Teil der Stadt zu begreifen. Gleichzeitig beschritten wir den gegenläufigen Weg und untersuchten einzelne archi-tektonische Elemente des Hauses, um das Bewusstsein für deren Bedeutung in der Stadt zu entwickeln. Dies geschah in Betrachtung unterschiedlicher Stadtquartiere in Zürich mit der Gegenüberstellung folgender Themen: Charakteristik-Typus, Funktionsverteilung Stadt-Haus-funktionen, Infrastruktur-Erschliessung, Stadtstruktur-Volumetrie, Stadtkörper-Gebäudestruktur und Mor-phologie-Fassaden. Die Resultate wurden im Entwurf der jeweiligen Teilbereiche eines Eisstadions mit Bau-platz im analysierten Stadtteil umgesetzt und vertieft. Möglichst viele Fragen, die durch die verschiedenen Stadtbegehungen entstanden sind, sollten so beantwortet werden.
Bahnhof Oerlikon-OstDas Quartier Bahnhof Oerlikon-Ost gewinnt in jüngster Zeit zunehmend an Bedeutung. Es stellt bezüglich der Anbindung peripherer Stadtteile, Medienschwerpunkte und Flughafen an den eigentlichen Stadtkörper eine Schlüsselstelle dar. Der Planungsperimeter ist zur Zeit geprägt durch eine heterogene Bebauung, die in visionären Entwicklungsstudien überarbeitet werden soll. Entsprechend bildeten die aktuellen diskursiven Verfahren Bahnhof Oerlikon-Ost den Rahmen unserer Entwurfsaufgabe im Sommersemester. Anhand der Erkenntnisse des Wintersemesters und den analytischen Betrachtungen des geplanten Kontextes ging es darum, auf der Basis der Raumprogramme entweder eines Eishockeystadions oder eines Wellnesscenters ein konzeptuell zusammenhängendes Projekt zu entwickeln, das städtebauliche, funktionale und architektonisch-konstruktive Ansätze zu einer stimmigen Gesamtaussage verbindet.
Gusung Lim
Marcella Ressegatti
Reem Al-Wakeel
ETH WohnforumDas 1990 gegründete ETH Wohnforum besteht aus einem Team von Fachleuten in Architektur, Planung, und anderen sozialwissenschaftlichen Disziplinen. Es bearbeitet Forschungs- und Entwicklungsprojekte in den Bereichen Wohnen, Wohnungsbau und nachhaltige Stadtentwicklung und bietet entsprechende Dienstleistungen und Lehrangebote an für den Bildungsbereich, die Medien, und für weitere öffentliche und private Organisationen. Diplomwahlfach «Wohnen» (S. Gysi) Zweitevaluation der Wohnsiedlung Davidsboden in Basel Die Wohnsiedlung Davidsboden mit 160 kostengünstigen Mietwohnungen wurde 1991 fertiggestellt und 1992 erstmals durch das ETH Wohnforum evaluiert (vgl. Schriftenreihe Wohnungswesen, Bundesamt für Wohnungwesen, Bd. 57). Im Davidsboden sollten Erfahrungen des gemeinschaftsorientierten, mitbestimmten und selbstverwalteten Wohnens auf eine grosse Mietüberbauung im städtischen Kontext übertragen werden. Die Zweitevaluation ergänzt die Erkenntnisse der Erstevaluation aus heutiger Sicht. Schwerpunktmässig werden folgende Themen untersucht: Ergebnisse der unterschiedlichen Vorgehensweisen der beiden Bauträger bezüglich Nutzungsflexibilität und Anpassbarkeit; Mieterselbstverwaltung und Partizipation; Wohnqualität und Wohnzufriedenheit; soziale Durchmischung der Bewohnerschaft; Identifikation mit der Siedlung und dem Quartier, Mobilität, Wirtschaftlichkeit. Zudem wird die Siedlung unter Aspekten der Nachhaltigkeit betrachtet. Die Studie bringt Erkenntnisse und Schlüsse sowohl für die Siedlung selbst als auch zu gängigen Postulaten für den innovativen Wohnungsbau. Siedlung für Studierende an der Bülachstrasse in Zürich
Future Cities: Toward Sustainable Cities
Ein Nachfolgeprojekt «AGS Future Cities – Guangzhou: A Partnership for Urban Sustainability» beinhaltet die Weiterentwicklung und Anwendung der methodischen Ansätze auf Stadtentwicklungsprobleme in den Bereichen Verkehr, Wohnen, Abfall- und Wasserbewirtschaftung, usw. Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung Guangzhou und der Architekturabteilung der Universität Hong Kong durchgeführt. Ausgewählte Publikationen – S. Gysi, M. Hugentobler, K. Pfäffli & M.J. Blass. Zweitevaluation der Siedlung Davidsboden (in Vorbereitung). – K. Pfäffli. Lebendig und zukunftsfähig. Wege zu einer nachhaltigen Stadtentwicklung. Spielplatz – Spielraum – Lebensraum. Sondernummer «Thema» Pro Juventute Zeitschrift, 4/99. – ETH Wohnforum: Nachhaltige Stadtentwicklung: Ein Evaluations- und Handlungsforschungsprojekt in der Stadt Zürich. Synthesebericht; 6 Fallstudien; EvaluationStadtforum Zürich. ETH Zürich 1998. – K. Pfäffli & S.Gysi. Studentisches Wohnen. Eine Auswertung von ausgewählten schriftlichen Unterlagen zur Ermittlung von Entwicklungstendenzen bei den Wohnvorstellungen von Studierenden und zur Frage nach preisgünstigem Wohnungsbau. August 1998. – M. Hugentobler & S. Gysi. Sonnenhalb – Schattenhalb. Wohngeschichten und Wohnsituationen von Frauen in der Schweiz. Zürich, Limmat Verlag 1996. |
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| Zum Seitenanfang | Assistenz: Martina Guhl, Thomas Müller, Raphaël Nussbaumer, Urs Oechslin, Markus Pfändler, Martin Schneider, Ulrike Schröer, Heidi Stoffel, Dorothee Strauss | |||||||||||||||||